
Während des Kanabō-Sesshin im Sommer 2009, in der Eiwa-Zendō, hat Sōtetsu Yūzen, unser Meister, das Tee-Gespräch mit Zen-Übenden wieder aufgenommen.
Es wird hierbei keine Tee-Zeremonie durchgeführt, sondern Meister und Schüler treffen sich zu einem formlosen, freien, kurzen Gespräch.
Fragen können gestellt, Probleme angesprochen, gegenseitige Mitteilungen ausgestauscht oder geschwiegen werden - und dabei trinkt man zusammen grünen Tee.Während der strengen und konsequenten Übung des Zazen bei einem Sesshin ist für jeden von uns der Besuch der BODAI-JU-AN, das Sprechen oder Schweigen und Teetrinken mit unserem Meister eine beglückende und erfrischende Begegnung ishin-denshin (jap.) von Herz zu Herz.

Im Jahre 2003 entstand auf dem weitläufigen Gelände der Eiwa-Zendō, an einem Waldrand mit Blick auf das Riesengebirge gelegen, eine Urnenwand mit 88 Urnenfächern.
Offiziell, von der polnischen Regierung anerkannt, war der erste rein buddhistische Friedhof Europas entstanden.
Waldemar Chizō Pienkowski Sensei, Rinzai-Zen-Lehrer und Leiter der Eiwa-Zendō, sorgt dafür, daß täglich ein buddhistischer Mönch vor der Urnenwand rezitiert.
Die Rinzai-Weggemeinschaft MUMON-KAI hat sich nun entschlossen, Urnenfächer für verstorbene Buddhisten ungeachtet ihrer buddhistischen Richtung zur Verfügung zu stellen.

Für den Interessenten stellt sich die Frage nach Ort und geistiger Umgebung des Kolumbariums.
Über den Ort gibt eine geographische Skizze anbei Auskunft.
Eine geistige Umgebung bildet die Rinzai-Weggemeinschaft MUMON-KAI mit all ihren Funktionen, Zen-Übungen und den Mitgliedern, die dort auf buddhistische Weise leben.

